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Kann das Greening grüner werden? Neue Studie in Conservation Letters gibt Antworten

21. Februar 2017

Eine neue Studie in „Conservation Letters“ zeigt, dass von der sog. ökologischen Vorrangfläche bisher eher geringe Wirkungen auf die Biodiversität ausgehen. Die letzte Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) 2013 hat als einen wichtigen Kernpunkt das Greening eingeführt, für das die EU jährlich 12 Mrd. EUR europaweit aufwendet. Hierbei hatten Experten vor allem auf die Wirkung der sog. Ökologischen Vorrangfläche (ÖVF) auf den Landwirtschaftsbetrieben gehofft, die helfen sollte, den Rückgang der Artenvielfalt in der Landwirtschaft zu stoppen. Das Ziel der ÖVF ist in Erwägungsgrund 44 der EU Richtlinie 1307/2013 beschrieben: „Es sollten im Umweltinteresse genutzte Flächen bestimmt werden, um insbesondere die biologische Vielfalt in Betrieben zu schützen und zu verbessern.“ Insofern muss sich die Wirksamkeit der Richtlinie an diesem selbst gesteckten Ziel der EU-Kommission, nämlich dem Schutz der biologischen Vielfalt messen lassen.

Hecken als ökologische Vorrangfläche im Eichsfeld: Biotopvernetzung für Fauna und Flora; Foto: Thomas Hesse 2016

Hecken als ökologische Vorrangfläche im Eichsfeld: Biotopvernetzung für Fauna und Flora; Foto: Thomas Hesse 2016

Seit 2015 müssen die Landwirte 5% ihrer Ackerfläche auf dem Betrieb für ökologische Vorrangflächen vorsehen und die Ergebnisse der ersten zwei Jahre der Umsetzung in Deutschland sind eher ernüchternd. Gemeinsam mit Dr. Guy Pe’er vom Umweltforschungszentrum Leipzig (UFZ) und Dr. Yves Zinngrebe  (Uni Göttingen) habe ich an einer große interdisziplinäre Studie mitgearbeitet, die die Umsetzung in Deutschland und anderen europäischen Staaten untersucht. Diese Studie wurde nun im Journal „Conservation Letter“ publiziert. An der Studie waren außerdem Wissenschaftler der Universitäten Wien, Bern, Klagenfurt und Toulouse sowie vom Institut für Agrarökologie und Biodiversität (IFAB) Mannheim beteiligt.

Studien-Design: Die Untersuchung beschäftigt sich mit zwei wichtigen Kernfragen: Kann die ökologische Vorrangfläche tatsächlich einen Beitrag zum Erhalt der landwirtschaftlichen Biodiversität leisten und was beeinflusst die Entscheidung von Landwirten beim Greening. Hierzu wurde zunächst eine Befragung von 90 Agrarökologen europaweit durchgeführt. Es zeigt sich, dass die Experten nur von drei von neun Typen der ökologischen Vorrangflächen überhaupt einen positiven Einfluss auf das Überleben gefährdeter Arten erwarten. Die folgende Abbildung zeigt die Einschätzung der Agrarökologen zu den einzelnen Maßnahmen:

Effekte der verschiedenen Typen der ökologischen Vorrangfläche (Quelle: Pe'er et al. 2017)

Effekte der verschiedenen Typen der ökologischen Vorrangfläche (Quelle: Pe’er et al. 2017)

Hier fällt zunächst auf, dass bei vielen Maßnahmen die Beurteilungen eher heterogen sind. Wenn man den Median als Maßstab nimmt, dann sind drei Maßnahmen (Brache und Pufferstreifen mit jeweils +3 und Landschaftselemente mit +2) wirksam, während die meisten anderen Maßnahmen mit einem Median von null bewertet werden und somit unwirksam sind Aufforstungsflächen werden sogar negativ bewertet. Bei den Mittelwerten liegen die Bewertungen dagegen etwas näher beieinander. Es zeigt sich, dass Brache und Pufferstreifen insgesamt je Flächeneinheit eine höhere Wirksamkeit durch die Ökologen zugemessen wird.

Implementierung in den EU-Mitgliedsstaaten: Die Landwirte haben sich insgesamt sehr häufig für Zwischenfrüchte und Leguminosen entscheiden. Die effektiven Maßnahmen Brache, Streifenelemente und Landschaftselemente machen EU-weit nur ein Viertel der gesamten Vorrangflächen aus, so dass drei Viertel der Maßnahme kaum Verbesserung für die gefährden Arten bringen. Allerdings hängt viel von der nationalen Umsetzung der Vorrangflächen ab. Die folgende Tabelle zeigt die unterschiedliche Nutzung der Vorrangflächen in verschiedenen EU-Staaten:Implementierung in der EU.png

Es zeigt sich, dass die effektiven Optionen auf EU-Ebene etwa ein Viertel der ÖVF belegen, während drei Viertel der ÖVF mit eher ineffektiven Optionen belegt ist. Teilweise ist der Anteil dieser Optionen in den dargestellten Mitgliedsstaaten noch sehr viel geringer ist.

Ein weiterer Teil der Studie beschäftigt sich auch mit der ökonomischen Anreizwirkungen des Greenings und auch hier zeigen die neuesten Daten und die bisherige Literatur, dass das Politikinstrument deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt. Sieht man sich die Hauptgründe für die Entscheidung bei der ökologischen Vorrangfläche an, dann zeigt sich, dass drei wichtige Einflussfaktoren eine Rolle spielen:

Bestimmungsgründe ÖVF.png

Auf den ersten Blick sind Greening und speziell das Instrument der ÖVF fehlkonstruiert, weil es eigentlich von allen Seiten viel Kritik gibt und keine Seite bisher zufrieden ist:

  • Für den Naturschutz bringen die Maßnahmen nur begrenzten Zusatznutzen, da Leguminosen, Zwischenfrüchte teilweise und die Landschaftselemente bereits vollständig vor der Einführung der ÖVF vorhanden waren. D.h. der Netto-Effekt ist gering und die gewählten Optionen sind eher als nicht effektiv zu beurteilen.
  • Aus Sicht der landwirtschaftlichen Praxis ist das Instrument sehr kompliziert und aufwändig. Die Landwirte ärgern teilweise sich zu Recht, weil Greening in der Praxis sehr kompliziert. Kontrollen sind teilweise Quadratmeter-genau, statt den gröberen Maßstab zu verwenden, der teilweise in der II. Säule gilt. Die Verwaltungsvorschriften führen des Weiteren dazu, dass Landwirte (zu Recht) für die einfachen Maßnahmen entscheiden, die für den Naturschutz weniger bringen. Pufferstreifen haben sehr enge Vorgaben und die Gefahr bei Kontrollen Einbußen bei der Greening-Prämie zu erleiden. Wenn allerdings die Flächenangabe für eine ÖVF mehr als 20% von den Angaben der Landwirtin abweicht, dann droht sogar der Verlust des Zahlungsanspruchs. Auch dieses Risiko hat Einfluss auf die Entscheidung von Landwirten.
  • Schließlich ist das Instrument Greening aus Sicht der Steuerzahler zu teuer. Erste Untersuchungen zeigen, dass etwa 60%-90% der Greening-Prämie in Mitnahme-Effekten besteht. D.h. die Steuerzahler zahlen einen viel zu hohen Preis und die Biodiversität bleibt trotz des Aufwandes weiterhin gefährdet.

Der Artikel gibt einige Empfehlungen zur ÖVF, die auf der Expertenbefragung 2015/16 sowie auf drei Fokusgruppen-Diskussionen basieren.

A. Eine Auswahl von kurzfristigen Empfehlungen bis 2020:

  1. Fokus auf wirksamen Maßnahmen: Nicht alle effektiven Maßnahmen werden in allen Mitgliedsstaaten angeboten: z.B. die effektiven Pufferstreifen werden nur in 17 von 28 EU-Mitgliedsländern angeboten (EU-Kommission 2015). Eine Ausweitung könnte hier Möglichkeiten eröffnen. Anderseits bieten die Forst-Optionen im Hinblick auf Biodiversität kaum Perspektiven, eine Streichung dieser Maßnahme würde unter Umständen sogar eine Vereinfachung bringen.
  2. Ausweitung der Äquivalenz-Maßnahmen: Mitgliedsstaaten können Betriebe von den Greening-Verpflichtungen ausnehmen, wenn diese Betriebe an einem äquivalenten Umweltzertifizierungssystem, wie z.B. mit einem Mindestumfang an einem Agrarumweltprogramm teilnehmen. Dies würde eine stärkere regionale Anpassung ermöglichen, da solche Äquivalenzsystem regional den Defiziten angepasst werden könnten. Österreich hat diesen Weg mit seinem Agrarumweltprogramm ÖPUL beschritten, so dass im Jahr 2015 aufgrund der Größenstruktur und der Teilnahme an ÖPUL nur 28,9% (!) der Ackerfläche den Greening-Verpflichtungen unterlag (Lebensministerium Österreich, 2016). Sieht man sich jedoch ÖPUL im Detail an, dann wird deutlich, dass z.B. die meisten Landschaftselemente bereits über ÖPUL gefördert, kontrolliert und auch digital erfasst werden, so dass diese Ausnahme eine sinnvolle regionale Anpassung des Greenings ist.
  3. Die Anpassung der nationalen Gewichtungsfaktoren für die ÖVF könnte ein einfaches Instrument sein, die geringere Wirksamkeit je Flächeneinheit ausgeglichen werden.
  4. Eine Vereinfachung des rechtlichen Rahmens der ÖVF: Eine Vereinfachung der Flächenmaße und der Kontrollen könnte Landwirte motivieren, sich stärker auf effektiven Maßnahmen einzulassen.
  5. Ausbau von Beratungskapazitäten: Fehlende Motivation und Mangelnde Transparenz und Erfahrungen wirken sich ebenso schädlich aus wie die Tatsache, dass Landwirte sich die Vorrangflächen für ihren Betrieb wenig zu eigen machen. Hieraus ergibt sich auch die langfristige Forderung eines Ausbaus der Agrarumweltprogramme.
  6. Eine längere Dauer bestimmter Maßnahmen könnte einen langfristigeren Effekt von Maßnahmen auf die Biodiversität sicherstellen.
  7. Ausbau der Kombination von ÖVF mit Agrarumweltprogrammen: Es gibt bereits zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten (siehe: Supporting Greening with Agri-Environmental Measures: Improvement or rather a waste of money? von Juni 2016). Beispielhaft sei hier auf die gute und detaillierte Seite des Niedersächsischen Ministeriums für Landwirtschaft verwiesen, auf der die Kombinationsmöglichkeiten erklärt sind. Eine Kombination mit Agrarumweltprogrammen kann inhaltlich als „Upgrade von ÖVF“ gesehen werden können, da die Anforderung von Agrarumweltprogrammen höher sind und der Biodiversitätseffekt verstärkt ist.

B. Mittelfristige Empfehlungen ab der GAP-Reform 2021

  1. Änderung der Prioritäten: Es wird vorgeschlagen, zunächst die Prioritäten und die Ziele für die ökologische Vorrangfläche genauer festzulegen und die Management-Vorschriften zu vereinfachen. Viele ÖVF zeigen eigentlich im Bereich Ökosystemleistungen eine bessere Performance (z.B. Zwischenfrüchte sind gut für Bodenfruchtbarkeit und gegen Erosion, was nichts mit Biodiversität zu tun hat – es sei denn man möchte die Biodiversität der Bodenlebewesen fördern.), d.h. es könnte eine mittelfristige Überlegung sein, die „Ökosystemleistung“ als Hauptziel der ÖVF zu definieren und die Biodiversitätsmaßnahmen eher über II. Säule-Maßnahmen abzudecken.
  2. Reduktion von Mitnahmeeffekten: Wenn man unterstellt, dass Grünlanderhalt und Anbauvielfalt keine Kosten erzeugt, stehen einem Betrieb 1.740 €/ha für die ÖVF zur Verfügung. Dies ist weit mehr als die meisten Agrarumweltprogramme und alle Berechnungen deuten darauf hin, dass hier starke Mitnahmeeffekte existieren und man Greening durchaus als Verschwendung von Steuergeldern betrachtet kann.
  3. Regionale Anpassung des Konzeptes der ökologischen Vorrangfläche: Eine stärkere regionale Anpassung wäre in der Lage, die Maßnahmen an einerseits ökologische und andererseits sozio-ökonomische Bedingungen anzupassen. Es erscheint schwer vorstellbar, dass es nur 18 Maßnahmen EU-weit gibt, mit denen die Biodiversität geschützt werden soll. Regionale Ansätze sind in der Lage sehr viel genauer auf Defizite einzugehen und Maßnahmen zu definieren, die auch den agronomischen Bedingungen einer Region entsprechen.
  4. Unterstützung von kollektiven und Landschaftsbezogenen Maßnahmen: Viele Experten unterstützen die sog. „kollektiven Ansätze“, die zwar in Polen und den Niederlanden angeboten werden. Allerdings ist die Teilnahme an solchen Angeboten bisher verschwindend gering: In Polen nahmen 33 Betriebe (bei ca. 240.000 Betriebe mit Verpflichtungen) und den Niederlanden nahmen 12 Betriebe (von 10.720 Betrieben). Aus ökologischer Sicht könnte es sinnvoll sein, die ÖVF Landschaftsbezogen zu implementieren. Allerdings unterstellt dieser Ansatz, dass alle Teilnehmer Ownership entwickeln, was als Verhaltensannahme evtl. unrealistisch ist. Aber zumindest gibt es EU-weit zu wenige Beispiel, die zeigen, wie solche Ansätze funktionieren.
  5. Förderung der Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Verwaltung und Beratung: Im Moment bestehen teilweise Informationsdefizite. Teilweise wird die Kontrolle so restriktiv ausgeübt, dass Landwirte von komplizierten (aber eben auch effektiven) Maßnahmen absehen und sich für Zwischenfrüchte, Leguminosen und Brachen entscheiden. Die Verwaltungsvorschriften bei der ÖVF sollten vereinfacht und vor allem an die Vorschriften der Agrarumweltprogramme angepasst werden.
  6. Ausbau Agrarumweltprogramme und Förderung der Politikintegration: Insgesamt zeigt sich, dass die ÖVF kaum mit den Agrarumweltprogrammen zusammen wirkt. Die meisten Empfehlungen lassen sich effektiver und effizienter mit Hilfe der Agrarumweltprogramme in der II. Säule umsetzen. Insofern erscheint hier vor allem ab 2021 ein Umsteuern sinnvoll. Allerdings gibt es aktuell eine Bundesratsinitiative der Ministerien in Niedersachsen und Schleswig-Holstein, vertreten durch Christian Meyer und Robert Habeck 15% der nationalen Obergrenze in die II. Säule umzuschichten, statt wie bisher nur 4,5%. Auch dies könnte bei einer besseren Implementierung der ÖVF und des Biodiversitätsschutzes helfen, zumal zumindest in Niedersachsen bei einigen Agrarumweltprogrammen keine neuen Verträge gezeichnet werden. Dies könnte sich mit zusätzlichen Mitteln verbessern.

Über Fragen und Kommentare freue ich mich, zumal ich gerne dazu lerne. Der Originalartikel in Conservation Letters ist frei zugänglich (!), das unten angehängte Policy Brief (auf Englisch) fast die wichtigsten Erkenntnisse zusammen. Die Pressemitteilung beim UFZ enthält weitere ergänzende Informationen.

Schlussbemerkung: Die EU-Kommission führt aktuell eine Konsultation zur GAP-Reform 2013 durch mit dem Ziel, Anpassungen vorzunehmen und die nächste Reform vorzubereiten. Allerdings gibt es weiterhin keine Statistik zur Umsetzung der ÖVF in den einzelnen Staaten. Die oben genannten Daten sind nicht für alle Länder verfügbar und die DG Agri kann oder will diese Daten nicht herausgeben. Ich hoffe, dass unser Datensatz insofern nützlich ist und ich finde, dass die EU-Bürger eigentlich ein Recht darauf haben, was wofür die 12 Mrd. EUR für Greening in den einzelnen Staaten verwendet wird und wie die Landwirte sich entscheiden. Transparenz sieht anders aus!

Quellen:

European Commission 2015: Direct payments post 2014: Decisions taken by Member States by 1 August 2014 – State of play on 07.05.2015-, Brussels

Lakner, S., J. Schmitt, S. Schüler & Y. Zinngrebe (2016): Naturschutzpolitik in der Landwirtschaft: Erfahrungen aus der Umsetzung von Greening und der ökologischen Vorrangfläche 2015, Konferenzbeitrag auf 56. Gewisola Jahrestagung „Agrar- und Ernährungswirtschaft: Regional vernetzt und global erfolgreich“, 28.-30. September 2016, an der Rheinische Friedrich Wilhelms-Universität Bonn.

Pe’er, G., Y. Zinngrebe, J. Hauck, S. Schindler, A. Dittrich, S. Zingg, T. Tscharntke, R. Oppermann, L. Sutcliffe, C. Sirami, J. Schmidt, C. Hoyer, C. Schleyer and S. Lakner (2017): Adding some green to the greening: improving the EU’s Ecological Focus Areas for biodiversity and farmers , Conservation Letters, publiziert am 06.01.2017, DOI: 10.1111/conl.12333.

Pe’er, G., Y. Zinngrebe, J. Hauck, S. Schindler, A. Dittrich, S. Zingg, T. Tscharntke, R. Oppermann, L. Sutcliffe, C. Sirami, J. Schmidt, C. Hoyer, C. Schleyer and S. Lakner (2017): policy-brief-cap-efa-evaluation_peer2017, Policy Brief.

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Greening 2015: First preliminary data show necessity for further reform

13. April 2016

As one main element of the EU’s CAP-Reform 2013, the Greening of EU Direct Payments has been implemented for in 2015 the first year. In the last weeks some first data on the implementation of Greening and the Ecological Focus Area (EFA) were unofficially presented by the EU Commission. I want to share these data and do a bit of commenting on them.

As already reported on this website, farmers have to fulfill three criteria (crop diversification, maintenance of permanent grassland and the ecological focus area (EFA)) to receive 30% of the direct payments. There are some exemptions for very small farms (< 10 ha), some simplified criteria for small farms (10-30 ha) and some exemptions for farms with a high share of permanent grassland or fodder production on arable land. The EU-Commission provides some general information  on greening and the member-states had some flexibilities in the implementation of Greening on a national level. So most of the information were provided by national authorities, since the Greening-regulations are dependent on the decisions taken in the member-states.

In December 2015, EU member states had to report the figures of the first year of implementation to the EU-Commission. On this website, I already reported on the implementation of Greening and EFA in Germany, since the German ministries (in the Federal States and in Berlin/Bonn) published the implementation data in great detail. So it was possible to draw some first conclusions, even though it is clear, that farmers choices will still change to some extent in the next years, when all the details are known and farmers have more time to take their decisions how to comply to Greening.

Ploughing 2016 in Northern Germany

Ploughing 2016 on the island of Föhr, in Schleswig-Holstein, Northern Germany

The EU-Commission also published a document on the national choices with respect to all the flexible element of the CAP-Reform. From this document, it is clear that on the  national states took the full flexibility of national decision. With respect to the ecological focus area, different options are offered on the national level. The following figure 1 shows the number of countries in which the different EFA-options are chosen:

Figure 1: Number of EU-member states offering the different EFA-options

Fig. 1: Number of EU-member states offering the different EFA-options (Source: European Commission 2015: Direct payments post 2014 Decisions taken by Member States by 1 August 2014 – State of play on 07.05.2015-, Brussels, 
url: http://ec.europa.eu/agriculture/direct-support/direct-payments/docs/direct-payments-schemes_en.pdf)

So the most chosen option are 1.) nitrogen fixing crops, 2.) land lying fallow and 3.) Landscape features. Figure 2 illustrates the number of options chosen in the EU member-states:

Figure 2: Number of chosen EFA-options by the EU-member states

Fig. 2: Number of chosen EFA-options by the EU-member states (Source: European Commission 2015: Direct payments post 2014 Decisions taken by Member States by 1 August 2014 – State of play on 07.05.2015-, Brussels, 
url: http://ec.europa.eu/agriculture/direct-support/direct-payments/docs/direct-payments-schemes_en.pdf )

14 member states have chosen 10 or more EFA-options. Obviously, large countries like Germany, France, Italy and Hungary took the administrative challenge to provide a large number of options for their farmers (17-18 EFA options), which also includes a substantial administrative costs. On the other hand, nine of the member states only offered a moderate choice of 5-9 EFA options and only five member states offered rather few options to their farmers (2-4 EFA options).

Greening causes substantial administration costs and efforts

We know the offered EFA-options in the member states and some implementation data from single member-states. But it turned out to be very difficult to get concrete EFA-data from other member-states. Some ministries were very constructive and helpful and gave data to our research-group. However, even the EU could not get all the data by 15.December 2015. It was obviously difficult to implement Greening into the EU’s Integrated Administration and Control System (IACS) of direct payments. Many representatives, to which we were talking to in the last months, reported difficulties in implementing Greening. The result is, that many countries delivered the data from January to March 2016, and France is still to deliver. Besides the control and administration systems of Pillar II. and of Cross Compliance (CC), we now find a third bundle of regulations, where the administration has to perform controls and register data etc.. So the term „simplification“ is not meaningless in that sense, that the implementation of Greening causes a lot of administrative burden and the overlap of three different control scheme needs simplification. And simplifying without reducing the ecological impact, will be a great challenge of the next mini-reform 2017.

EU-Implementation of Greening & Ecological Focus Area 2015

The EU-Commission announced to publish the first detailed evaluation of data in May/June 2016, however at different conferences in the last weeks, some preliminary data were presented. On April 05, 2016, the European Landowners Organization (ELO) held a meeting titled “A Sustainable European Agriculture: Is Greening the Way Forward?„. At this meeting, Joost Korte, (Deputy Director-General at the DG Agri in the EU Commission) reported some first preliminary figures on Greening on the EU-level. Those figures (probably) do not include the data from France. I also received data from other sources in Brussels, however these figures are preliminary (!) and still subject to data control. However, I still want to present the data here to give some first ideas, how Greening was implemented in Europe. The debate on the further development of Greening will be done this year, because on March 31, 2017 the EU Commission will present a report on the implementation. The public needs to follow up in the debate and influence the discussion. Therefore, even preliminary data might help.

The first figures are about the question, on how much land Greening was implemented: On 73% of the land, at least one Greening criterion was implemented and around 40% of the farms had to comply to at least one criterion. Crop diversification was relevant on 79% of the EU arable land. 67% of the arable land was with obligations of 3 crops, and 12% of 2 crops. This means that 21% of the arable land was excluded from Crop Diversification, which is even more than the first estimates of Pe’er et al. (2014, in Science), who estimated 13% of the arable land to be excluded.

My own calculations and also the calculations of Thünen Institute estimate that around 10% of the farms have problems with the Crop Diversification criterion, but Farmers need to do only small adjustments. In Germany, the main effect of Crop Diversification is to correct a bit of the negative side-effects of the national Biogas-support, which lead to a high share of maize in the crop rotations. Maize is the main crop, which causes problems in Crop Diversification. I would suggest to correct the Renewable Energy Act (EEG) in Germany and leave away the Crop Diversification criterion. I don’t see much of an effect.

Based on Mr. Korte’s report, the Ecological Focus Area (EFA) was relevant on 70% of the arable land. I.e. 30% of the arable land is exempted. The farmers mainly implemented land lying fallow (35% of the arable land after applying the weighting factors), nitrogen fixing crops (38%) and catch crops (15%). Landscape elements (4.5%) and buffer strips (5.9%) are of minor importance.

Other sources from Brussels also report, that there is substantial ‚overbooking‘ on EFA: EFA has a share of 16% of the arable land subject to EFA before applying the weighting factors (WF) and 10% after WF. However, the obligation is just 5% (after weighting factors), so farmers registered far more than necessary in order to avoid problems with controls. This also suggests, that the main debate should not be about the questions whether 5% or 7% of the arable land are necessary. It should be more about which options are useful and effective to target biodiversity problems.

The preliminary land-shares of the different EFA-options are shown in figure 3:

Fig. 3: EFA Choices in the EU 2015 as shares of EFA-area in per cent

Fig. 3: EFA Choices in the EU 2015 as shares of EFA-area in per cent (Source: Preliminary data presented by the EU Commission 2016)

The ‚productive options‘ catch crops and nitrogen fixing crops together take the largest part (53%). Landscape elements and buffer strips, as very effective measures to protect species and link structures within the landscape, have only 11% of arable land (after applying WF). Note that the real shares are given by the figures before applying weighting factors (WF), so the proportion of landscape elements and buffer strips are around 5% alltogether. Countries with the largest shares of landscape elements are Ireland (by far!), United Kingdom, Malta, (surprisingly) Germany and Sweden. Buffer strips are of the registered in Denmark, United Kingdom and Ireland. Also interesting is the fact, that many of the two forest-options don’t play a role: There is a bit of short rotation coppice in Finland and Denmark and a bit afforested area in Portugal, Poland, Hungary and Spain. But on the EU-levels, these options play with 1% a minor role.

If we take a look into the main reform document, EU-Regulation No. 1307/2013 of the European Parliament and of the Council of 17 December 2013, into argument (44), we find the main motivation for the Ecological Focus Area (EFA): „Ecological focus areas should be established, in particular, in order to safeguard and improve biodiversity on farms„. So EFA is about Biodiversity! Ecologists tell us, that mainly buffer strips, landscape element and land lying fallow only show a significant impact on biodiversity. The other elements might be in one or the other way beneficial for the environment in general, however their effect on biodiversity is probably rather limited.

Conclusions: A substantial reform of Greening or beyond is necessary

The preliminary data show that only about 45% of the EFA-area (after WF) useful options are chosen. If we take real area, the share is just about 26%, which is disappointing. There is a lot of water in this system, especially if we take into account the administrative costs to implement Greening. Note that the figures vary substantially between the member states. So I am already looking forward to analyze the full published data-set. Note also that some national experts evaluate the EFA-effects a bit differently across the countries.

The figures clearly show: Greening and the EFA is not the best instrument to perform targeted support of biodiversity and especially endangered species! EFA might contribute for a more broad extensification of arable land – if we take this as an objective for EFA. So from an environmental point it might be worth to think about a pragmatic improvement of EFA. But we need other more effective instruments for a targeted support of biodiversity and endangered species. Greening and EFA are not the solution to this problem.

It is still to early to give a final comment on the figures, since we don’t have more precise and detailed data. And 2015 is just the first year, so given the low commodity prices for agricultural goods, I would expect e.g. the fallow land to be chosen more often in 2016. Also the buffer strips might gain a bit, since the regulations are more clear this year and farmers know how to implement buffer strips.

On the other hand, my two main argument would still be the low efficiency of EFA and Greening and missing effectiveness for endangered species. And remember: The endangered species are the main objective of EFA. This still highlights the potential but also the necessity to substantially adjust the EFA-measures and to financially increase the share of Pillar II and also to reform Pillar II-programs. I will comeback to this in a few months, when more data are available.

Did I miss something or is something unclear? Just write or comment, I am happy about feedback!

Thanks to Dr. Jürgen Wilhelm from the Ministry for Agriculture in Lower Saxony for presenting some of the data in Loccum and for fruitful discussion. Also note that not all data stem from Dr. Wilhelm and I won’t take any guarantee on the data, which are still preliminary.

The Implementation of the CAP-Reform 2013 – an actual overview

25. April 2014

A. Flexibility options of the EU-member-states

In December 2013, EU-Parliament and Council could reach an agreement on the main issues of the CAP-Reform 2013. The final EU-Regulation 1307/2013 is already published in the Official Journal of the European Union. Some of the main issues of the reform allow a lot of flexibility for the single EU-member-states. The following article will go into details which of the options are going to be used by the EU-member-states.

Flexibility of EU policies in general might even be useful if motivated by the concept of subsidiarity, which means that specific political problem is decided by the decision level (regional, national or EU), which is capable and in the position to do the most appropriate and precise decision and to design an efficient policy-solution. That is so far the theory.

The decision upon the CAP-reform 2013 was taken in a quite complicated institutional environment, where EU-Commission, EU-Parliament and EU-Council had to agree to the reform. Besides those three institutions, specific national interests of 28 EU-members and also party-loyalties had an influence on the decision-process. So the flexibility elements of the CAP-reform have not always been introduced because of subsidiarity, but rather, because otherwise, some of the issues within the reform would not have been solved at all. This fact has already been criticized by scientists (Lakner et al. 2013), however, the interesting question is now, how do the EU-member-states use their flexibility options and do the flexibility elements at the end improve the reform.

We will focus on the following flexibility elements of the CAP-reform 2013, note that there are still some other flexibility elements (see Menadue and Hart 2014):

1.)   Redistribution of direct-payments:

  1. Degressivity tax of direct payments: According art. 11 in the EU-regulation 1307/2014, member-states have to reduce direct-payments exceeding 150.000 EUR/beneficiary by a so-called degressivity-tax of min. 5%. That also means, that member-states can increase the degressivity-tax up to a 100% tax, which is finally the concept of capping of direct-payment. Member-states can optional subtract salaries paid on farms from the direct-payment and thereby reduce the tax-load for large and labour-intensive farms (art. 11, 2).
  2. A more relevant option might be the use of a redistributive payment, which is a top-up payment for the first hectares of a farm, instead of the degressivity tax (art. 11, 3). So 5% of the national ceiling can be used to pay a top-up for the first hectares up to the limit of 30 hectares or up to the average size of agricultural holdings (art. 41, 2). E.g. in Germany, a top-up-payment for the first 46 hectares is paid, which is the average farm-size in Germany.

The topic of the redistribution of direct-payment has raised many debates in the last reforms 2005, 2009 and 2013. Especially the option of a redistributive payment has been criticized in Germany by Bahlman and Sahrbacher (2014) as ‘museum-premia’, since it potentially supports small structures in agriculture, but does not substantially contribute to support small farmers e.g. on the land markets. Besides this, the redistribution of direct-payment is about fairness of distribution, which is a political term, but hard to scientifically evaluate. Therefore, ag-economists for many goods reasons are generally very reluctant in giving positive statements on this option. The overall consensus seems to be, that the state should not intervene into agricultural structures. However, it will be interesting to see, what options the member-states use.

2.)   Flexibility between pillars: Member-states can reallocate funds between the two pillars (art. 14). For this option, member-states have to declare their willingness to do so to the EU-commission by the end of 2013 for using this option in the year 2014, and by August 1, 2014 for the years 2015-2020. The rural development programs (Pilllar 2) can be regarded as potentially more targeted. In practise, a lot of the P2 programs are still suffering from unfocused and poor policy design and from windfall gains (as e.g. in the agri-investment-schemes) (see Zahrnt 2009). However, the principle of policy design in P2 is a definition of objectives, design of appropriate measures and a minimum-standard of evaluation – even though there is a lot of scope for improvement here. Therefore, a strong shift to P2 could support a more targeted and efficient use of tax-payers money for policies, which are designed and co-financed on the national or regional level. Therefore, some experts say, that this might improve the overall balance of this reform. On the other hand, the CAP-reform 2013 also has the option for member-states to reallocate funds from P2 into P1 (direct payments), which might be used to increase the level of direct-payments in some of the member-states (with a low level of direct payments).

3.)   Re-coupling of direct-payments: Member-states can use coupled payments for particular sectors or farm-types facing specific challenges (Fig. 49) and which deserve (from the perspective of a member-state) support for environmental or social reason. First of all, the formulation in the EU-regulation is very broad and unspecific and it leaves a lot of space for interpretation. But basically, the member-states have to bring some arguments to the EU-commission, why a specific sector or farm-type needs specific support by coupled direct-payments. Member-states can use between 8% and 13% of their national ceiling for coupled support and another 2% of the ceiling to support protein-crops. Since coupled direct payment are generally regarded as more distortive to production and trade, an excessive use of this element (if not for environmental reason, so e.g. an extensive grazing premium) might bee seen critical. It is therefore also very interesting to see, how many member-states are still using this tool.

B. Status of Implementation in the Member States

The EU-member-states have to report the options they want to take until August 1, 2014. Nonetheless, some of the member-states have already taken a decision. Therefore, I did a detailed web-search on available government-documents, I reviewed the available issues of Agra Europe. I also did a written request some of the CAP-experts I know and to the ministries, where I could not find any information. The objective of this exercise is to get a picture as complete as possible on what is the actual status implementation in the member-states. I also asked, if there is already a tendency within in the ministry, what option the member-state wants to take. There is also a similar overview recently published by Henrietta Menadue and Kaley Hart from the Institute for European Environmental Policy (IEEP), which has though a slightly different focus.

Note that in Belgium, the region of Flanders and Wallonia and within the United Kingdom, England, Scotland, Wales and Northern Ireland are using different options. This is the reason why we have to evaluate not 28 EU-member-states but rather, 26 EU-member-states and another 6 regions within Belgium and UK. Actually, we could get information from almost 22 of 32 EU-member-states / regions and these are the main tendencies. If we indicate an intention in the following graphs, that means that the ministry has not yet decided and the intention is just a tendency, which is still subject of the political debate and the decision process in the member-state.

1.)   Redistribution of direct-payments:

For the redistribution options, we could get information from 16 member states / regions. The following fig.1 shows the decided or intended options by the member-states:

Fig.1: CAP-reform 2013 – redistribution (n=18, updated)

It is already quite clear, that most of the countries are opting for the simple degressivity tax, just four countries (Germany, France, Wallonia and Bulgaria) will work with a redistributive payment and Romania is tending to opt for a redistributive payment. The majority tend to use the degressivity tax. Ireland and Northern Ireland will apply a 100% degressivity tax, which is finally capping direct payment at 150.000 EUR. Still for 16 member-states there is no information.

2.) Re-coupling of direct-payments:

For recoupling of direct payment we could get information from 21 member-states /regions. The main policy options are described in the following fig.2:

Coupling of Direct-Payments

Fig 2: Coupling of Direct-Payments (n=21)

Most countries are tending to use the instrument of coupled payment and in most of the 13 countries, the full envelope of 13% will be used, some of the countries will use the 2% for protein crops, but not all of them. The countries which are opting against coupled payments are Germany, Irland, Austria (sic!), Wales and England. Italy and Estonia are also sceptical to coupled payments, but in both countries the final decision is not clear yet.

3.) Flexibility between pillars:

We could get information on the decisions and tendencies in 22 member states /regions, which is documented in fig. 3:

Fig. 3: CAP-reform 2013 – Allocation Pillars (n=22, updated)

The figure indicates, that both directions of transfer is used. Still the transfer to pillar 1 is only used in Poland, Croatia and Slovakia. This was especially surprising in Poland, since the former minister for agriculture had a strong emphasis on P2-policies, which is now under different under the minister. Germany, France, UK (England, Wales, Scotland), Flanders and Latvia. In Northeren Ireland, the agricultural minister was in favor of a reallocation to P2, but the cabinet did not support this option. Hungary might also use the option to increase P2-budget. The following fig.4 is showing the relative shift in the different EU-member-states in percent:

Fig. 4: Reallocation 2014-2020

Fig. 4: Reallocation 2014-2020

Since the ‚big‘ EU-members Germany, UK and France are all opting for a reallocation to P2, the net-effect on the total budget of the EU-28 is 0,6% between 2014 and 2020. This might still change a bit, since especially the situation in Italy and Spain is not yet clear, but the most of the large countries have already done a final decision. We can also see, that countries, that are using reallocation in order to increase the level of direct payment, such as Poland, Croatia and Slovakia, have an originally a rather low level of direct payment, on the other hand, countries with a relatively low level of P2-budget, use the option to shift funds to P2. Overall, the 2.46% of the total EU-budget is allocated with the net-tendency (0.6%) towards P2. The following graph shows the net-budget transfer. Nonetheless, this might still change as soon as some of the remaining countries (especially Italy and Spain!) make their final decision.

Fig. 5: Reallocation net effect

Fig. 5: Reallocation net effect

Status: 25.04.2014.

Updates: on 29.04.2014, I included some new information from Finland, Sweden and also Romania in the figure 1 and 3.

Thanks: Most of these information were gathered by support of different experts and colleagues of mine. Therefore great thanks to: Alex Lotman (Estonia), Oana Tanasache (Romania), Sebastian Hess (Sweden), Ewa Rabinowicz (Sweden) Anne van Doorn (Netherlands), Marian Stuiver (Netherlands), Sergio Araujo Enciso (Spain), Tomás García Azcárate (Spain) and Thelma Brenes Muñoz (expert for Portugal!). Besides this, I received immediate response and support from the ministries of Poland, Czech Republic, Greece, Finland and Hungary, thanks a lot for supporting this search!

Disclaimer: No guarantee on the provided information, some of these information might not be complete, and a lot of documents are not 100% clear. Especially the information on the intentions or tendencies of the administration might be mistaken (especially when provided in Italian!). So if you have questions, more precise information or even other information, let me know, I am very interested in feedback! This article is subject to constant updates. I hope by next week, I can publish a comprehensive table with the respective information on every country.

Other Sources:

Balmann, Alfons and Christoph Sahrbacher (2014): Mehr als „Museumsprämien“? Zur Förderung der ersten Hektare und Junglandwirte im Rahmen der EU-Agrarpolitik.
IAMO Policy Brief No. 14, Halle (Saale).

Lakner, S., C. Holst, B. Brümmer, S. von Cramon-Taubadel, L. Theuvsen, O. Mußhoff and T. Tscharntke (2013): Zahlungen für Landwirte an gesellschaftliche Leistungen koppeln! Discussion-paper of the Department for Agricultural Economics and Rural Development, University of Göttingen.

Menadue, H. and K. Hart (2014): Member State implementation of the CAP for 2015-2020 – a first round-up of what is being discussed, online article by the Institute for European Environmental Policy (IEEP).

Zahrnt, V. (2009): Public Money for Public Goods: Winners and Losers from CAP Reform, ECIPE WorkIng Paper Nr. 08/2009