Ernte 2018: Wie reagiert die Agrarpolitik und wie sind die Beihilfen zu bewerten (Repost)

Nach der Bestandsaufnahme der Auswirkungen der Dürre auf die Landwirtschaft, habe ich gemeinsam mit Carsten Holst die Reaktion des BMEL auf die Dürre sowie die versprochenen Beihilfen analysiert. Politisch gesehen gibt es also normative Argumente für einen staatlichen Eingriff, die allerdings gesamtwirtschaftlich eine Entschädigung keineswegs objektiv rechtfertigen. Des weiteren lässt sich ein „richtiges Maß“ an Entschädigung analytisch nicht bestimmen, insofern ist es aus wissenschaftlicher Sicht auch schwer, eine eindeutige Aussage zu den Beihilfen zu treffen.

Politisch wurde die von Julia Klöckner initiierten Maßnahmen zunächst positiv aufgenommen, es scheint (aus Sicht politischer Beobachter) hier ein Kompromiss zwischen einer Förderung der Gießkanne und einem Nicht-Eingreifen gelungen. Uns sind allerdings bei genauem Hinsehen einige offene Fragen aufgefallen: Es ist unklar, ob die Beihilfen auf eine Existenzgefährdung abzielen oder eher als sozialpolitische Maßnahme zu verstehen sind. Dies hat Implikationen für die Gewährung der Beihilfen. Des weiteren ist unklar, wie das BMEL auf ca. 10.000 geschädigte Betriebe kommt und wie die Gelder verteilt werden, wenn mehr Schäden geltend gemacht werden. Und schließlich dürfte das Prüfverfahren nach aller Wahrscheinlichkeit sehr kompliziert ausfallen. Mehr auf Agrardebatten.blog…

Ernte 2018: Wie reagiert die Agrarpolitik und wie sind die Beihilfen zu bewerten

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