ZDF Weizen-Doku und die Agrarpolitik: Die Story bestimmt die Fakten?

Ende Februar 2018 lief auf ZDF Zoom eine Dokumentation mit dem Titel „Der Wahnsinn mit dem Weizen –  Die Folgen unserer Agrarpolitik“. Das Thema des Films war der Import von europäischen Agrarprodukten in den Senegal. Die Autorin des Films, Katarina Schickling vertritt hierin die These, dass durch die agrarpolitische Förderung der EU die Märkte in Afrika mit Weizen „überschwemmt“ und damit in Unordnung gebracht werden. Der Film zeigt, dass die Importe aus der EU die heimischen Produkte wie Hirse, Sorghum oder Maniok verdrängt, aber wie hängt das mit der EU Agrarpolitik zusammen? Meiner Ansicht nach stellt Frau Schickling zwar einige interessante Fragen und zeigt Entwicklungsprobleme im Senegal auf, insofern ist der Film interessant. Allerdings ist die Analyse dieses Problems völlig falsch.

1) Ist die Agrarpolitik an Exporten in Entwicklungsländer Schuld?

Betriebsprämien: Die sogenannte Betriebsprämie wird pro Hektar bezahlt und zusätzlich gibt es Geld für Umweltschutz“ (Min.2). Das ist zwar richtig, allerdings stellt sich die Frage, inwieweit die Betriebsprämie zu Exporten nach Afrika führt und inwieweit diese Prämie den Preis für Agrarprodukte beeinflusst. Der Stand der Wissenschaft zeigt, dass die Betriebsprämie die Produktion und das Exportpotenzial von Weizen in Entwicklungsländer nicht (mehr) beeinflusst. Die EU Direktzahlungen wurden 2005 „entkoppelt“ und werden seither unabhängig von den Produktionsverfahren eines Betriebes gezahlt. Eine Landwirtin oder ein Landwirt kann frei entscheiden, was auf dem Boden produziert wird, da diese Prämie ohnehin gezahlt wird.

Weizen_Sonnenaufgang

Getreide kurz vor der Ernte im Leinetal, August 2016

Die Prämie wird als Einkommensstützung eingeordnet und landwirtschaftliche Haushalte könnten die Prämien einerseits für Investitionen in neue Technik auf dem Betrieb oder zur Überbrückung eines Liquiditätsengpasses nutzen (- beides wäre eine betriebliche Nutzung und würde die Produktion geringfügig beeinflussen). Man kann die Prämie privat nutzen, also etwa für einen Urlaub, für die Finanzierung des Studiums von Sohn oder Tochter oder für die Sanierung des Privathauses. Auch das wären legitime Verwendungen, die mit der Produktion gar nichts zu tun haben. Für welche Zwecke die Prämie genutzt wird, ist empirisch nicht geklärt und hängt von Präferenzen der Betriebsleiter ab. Des Weiteren wird ein Teil der Prämie über Pachtverträge an Landeigentümer weitergereicht, so dass die Prämie den landwirtschaftlichen Haushalten nicht vollständig zur Verfügung steht.

Die Behauptung, dass die Betriebsprämie die Produktion beeinflusst, ist somit wissenschaftlich nicht haltbar und hierin liegt der erste drastische Fehler der Dokumentation, der zu falschen Schlussfolgerungen führt. Die EU-Agrarpolitik ist nicht Ursache für Exporte nach Afrika.

2) Welche Rolle spielen die Subventionen der EU (noch)?

Eine wichtige Kennzahl für die Höhe der Subventionierung ist der sog. „Producer Support Estimate (PSE)“, der seit 1986 von der Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) v.a. für Industriestaaten berechnet wird. Der Indikator drückt den Anteil der Subventionen und Marktstützungen am Betriebseinkommen aus (%PSE). Eine weiterer interessanter Indikator ist der %-Anteil der an Input oder Output gekoppelten Subventionen, da dies den Grad des Einflusses von Subventionen auf die Produktion zeigt, wohlgemerkt für die gesamte Landwirtschaft und EU-weit. Beide Indikatoren sind in der folgenden Abbildung dargestellt:

OECD_PSE

Die Abbildung zeigt deutlich, dass sowohl das %PSE insgesamt, als auch der %-Anteil an Produktion gekoppelter Subventionen zurückgegangen ist. Der Film klammert völlig aus, dass die EU mit ihrer Agrarpolitik zumindest in diesem Bereich in die richtige Richtung geht und die Landwirtschaft inzwischen überwiegend unabhängig von der Produktion subventioniert. Es sind andere Sektoren wie Milch oder Rindfleisch, in denen der Außenschutz noch hoch ist und in denen teilweise gekoppelte Zahlungen gezahlt werden. Aber in dem Film geht es um Weizen: Der Film stellt die Wirklichkeit falsch dar.

Ein wichtiger Einflussfaktor waren vor 10-15 Jahren die Exportsubventionen, die allerdings bis 2014 zurückgefahren wurden und inzwischen in der EU abgeschafft wurden. Diese Subventionen waren ein weiter wichtiger Treiber von Exporten, den es inzwischen nicht mehr gibt.

Exportsubventionen

Auch hier zeigt sich, dass die EU die schädliche Wirkung von Subventionen auf Entwicklungsländer reduziert hat. Bis 2013 hat die EU die Exportsubventionen zurückgefahren, 2016 hat EU Kommissar Phil Hogan angekündigt, das Instrument der Exportsubventionen nicht mehr zu nutzen. Auch über dieses Thema schweigt der Film.

3) Sind die Weizenpreise wirklich niedriger als die Kosten?

Es gibt einen weiteren Punkt, den der Film ignoriert: Es ist ökonomisch nicht rational, die eigene Weizenproduktion mit Hilfe der Prämie zu finanzieren, sprich den Weizen zu preiswert zu verkaufen und die Verluste durch die Direktzahlung zu decken. Die entkoppelten Direktzahlungen haben den Effekt, dass Landwirtinnen und Landwirte am Markt entscheiden können, was sie Anbau, da die Prämie unabhängig von dieser Entscheidung gezahlt wird.

Es mag sein, dass es (wie in dem Film am Beispiel des Landwirts Willi Kremer-Schillings dargestellt wird), dass in einzelnen Jahren wie 2016 die Preise kurzfristig niedriger als die Kosten sind. Der Preis liegt lt. Film bei 166 €/t, fiel in dem Jahr jedoch noch weiter. Die im Film genannten Kosten von 266 €/t sind meines Erachtens etwas fragwürdig, da sie vermutlich sehr hohe Pachten enthalten – auch hier stimmen die Fakten m.E. nicht ganz. Üblicherweise werden nur variable und Direktkosten berücksichtigt, nicht jedoch Pachten. Lt. KTBL Online Tool für Kosten-Leistungsrechnung liegen die jedoch (soweit ich das nachvollziehen konnte) eher bei 138 €/t, d.h. unter dem Weizenpreis.

Aber selbst wenn im ersten Jahr so eine Situation entsteht, und der Preis zu niedrig für die eigene Kostenstruktur ist, so ist es im zweiten Jahr ökonomisch sinnvoll, zu prüfen, ob man bei einer solchen Marktlage nicht etwas anderes anbaut. (Das ist in der Praxis auch durchaus so üblich…) Eine solche Entscheidung z.B. gegen Weizen würde den Empfang von Direktzahlungen nicht betreffen, da diese unabhängig gezahlt werden. Auch diese zentrale Anbauentscheidung wird im Film ausgeklammert.

Der Film hätten vielleicht auch den Weizenpreise im Zeitablauf zeigen sollen. Die Abbildung zeigt, dass es seit 2015 einen Preisrückgang gegeben hat, weshalb der Anteil der Subventionen am Betriebsgewinn recht hoch ist. Es gab aber zwischendurch zwischen 2010 und 2013 deutlich höhere Preise, siehe Abbildung. Gerade in den Jahren vorher wurde im Ackerbau auch gutes Geld verdient.

Weizenpreis

Die Preise am Weltmarkt sind in den letzten Jahren gesunken, da sich die Ertragslage in vielen Hauptanbaugebieten wie Russland, Kasachstan, die Ukraine, Kanada und die USA stabil war und mehr produziert wurde, so dass sich die Lagerbestände erholt haben. Niedrige Preise signalisieren eine entspannte Versorgungslage, was zunächst für Konsumenten und potenziell hungergefährdete Regionen Vorteile hat.

Globale Produktion für Getreide

Man hätte z.B. auch fragen können, wie sich z.B. hohe Weizenpreise der Jahre 2010 und 2013 auf die städtische Bevölkerung Afrikas ausgewirkt haben. In Mexiko haben hohe Maispreise zu Protesten geführt, in Ägypten haben hohe Brotpreise die Demonstrationen um den arabischen Frühling mit beeinflusst, auch in anderen Regionen lässt sich dieser Zusammenhang belegen, wie eine Studie von Lagi et al. 2011 zeigt. Auf eine solche Idee kommt Frau Schickling nicht, es wird nur über das Problem zu niedriger Preise geredet.

4) Sind Weizen- und Lebensmittelimporte in Afrika wirklich „Wahnsinn“?

Der Filmbeitrag liefert zumindest zu diesem Thema eine interessante Feldstudie, in der deutlich wird, mit welchen Probleme und Herausforderungen afrikanische Landwirte umgehen. Es geht bei der Versorgung mit Grundnahrungsmitteln um die sog. Ernährungssicherheit. Hierzu leisten die Importe von Lebensmitteln einen wichtigen Beitrag, was in dem Filme auch wieder ausgeklammert wird. Wenn europäische Nahrungsmittel in Dakar im Senegal günstig angeboten werden, so ist das für die städtische Bevölkerung zunächst eine wichtige Versorgungsquelle. Dies ist vor allem dann kein Problem, wenn man von der Prämisse ausgeht, dass die Produktion von Weizen (oder anderen exportierten Nahrungsmitteln) nicht durch Subventionen beeinflusst ist.

Es gibt dann auch so etwas wie Ernährungssouveränität, die besagt, dass Menschen selbst entscheiden dürfen, wie und mit welchen Lebensmitteln sie sich ernähren. In diesem Kontext zeigt der Film ein Problem auf, das eigentlich nicht lösbar ist. Es gibt die traditionellen Ackerfrüchte wie Sorghum oder Hirse, die offenbar nicht konkurrenzfähig sind. Ökonomische Anreize sprechen somit gegen die Nutzung dieser Feldfrüchte.

Aber was bedeutet Ernährungssouveränität? Ich kann und will nicht beurteilen, ob es für die Einwohner Dakars ein Problem ist, sich mit Hilfe importierter Ware zu ernähren. Am Ende entscheiden die Konsumenten dort, welche Produkte gekauft werden.

Ein ehemaliger Kollege aus Ghana schilderte mir einmal, dass viele städtische Bewohner in Ghana die Tomaten-Konserven aus der EU gegenüber den Tomaten aus Ghana am Markt bevorzugen, weil sie vermuten, dass diese mit einem höheren Hygienestandard hergestellt sind und besser schmecken. Ob dies immer und überall so ist, will ich damit nicht sagen. Ich würde unter Ernährungssouveränität auch verstehen, dass die Konsumenten in afrikanischen Ländern bitte selbst entscheiden sollen, was sie konsumieren. Und es ist häufig eine Frage des Einkommens, ob man sich teure traditionelle Produkte leisten kann.

Man könnte hier diskutieren, ob dies z.B. einen Zollschutz rechtfertigt, wie es in dem Film anklingt. Das wird in der ökonomischen Theorie als „Infant Industry-Argument“ diskutiert. Ob ein solcher Zollschutz Erfolg hat, ist eher eine empirische Frage, einige wenige Studien bejahen das für Einzelfälle, andere Studien gehen eher davon aus, dass ein solcher Schutz mittelfristig keine Verbesserung der Wettbewerbssituation für die geschützte Industrie bringt.

Ein solcher Schutz muss nicht unbedingt für eine bessere Situation der Produzenten führen, da ein solcher Zollschutz häufig dazu führt, dass die Eliten den Nutzen eines solchen Schutzes abgreifen – sei es über zu versteigende Importquoten, die der Korruption Vorschub leisten, oder durch marktbeherrschende Stellungen wie z.B. in der Geflügelproduktion in Nigeria, die vom Präsidentenclan betrieben wird. Es gibt zu diesem Thema jede Menge Literatur mit den Vor- und Nachteilen, nichts davon findet den Weg in die Weizen-Doku.

Es mag sinnvoll sein, aus entwicklungspolitischen Gründen, den Anbau von Sorghum oder Hirse zu fördern, damit die Produzenten in ländlichen Gebieten im Senegal eine Perspektive haben. Dieses Problem zeigt der Film auf. Aber das Gegenüberstellen von der „guten traditionellen Hirse“ und den „bösen EU-Weizenimporten“ ignoriert die Marktentscheidungen der Menschen in Dakar.

5) Fazit: Wissenschaft ist wichtig für solche politischen Debatten

Auf all diese Details wäre von Seiten der Wissenschaft mit Sicherheit hingewiesen worden. Es gibt viele Kollegen, die im Bereich Agrarentwicklungspolitik eine große Expertise aufweisen. Es wäre bei weiteren Recherchen für einen solchen Filme immer grundsätzlich anzuraten, unabhängige Wissenschaftler mit einzubeziehen. Das ist zwar ein wenig ein Argument pro domo, aber es hilft nichts, solche Fehler passieren nicht, wenn man vorher unabhängige Wissenschaftler fragt.

Frau Schickling hat zwar mit Willi Kremer-Schillings einen Experten miteinbezogen, dessen Aussagen allerdings nur teilweise im Film auftauchen (Vgl. Blogbeitrag auf Bauer Willi vom 14.03.2018). Und Herr Kremer-Schillings vertritt logischerweise die Sicht der produzierenden Landwirte.

Es kommen auch verschiedene Getreidehändler zu Wort, die wiederum die Sichtweise des Handels vertreten.

Francisco Mari von Brot für die Welt ist ein Entwicklungsexperte, der sich im Senegal gut auskennt, aber der die EU-Agrarpolitik nicht ausreichend kennt und daher im Film Aussagen trifft, die inhaltlich nicht nachvollziehbar oder fragwürdig sind.

Auch Staatssekretär im BMEL Hermann Onko Aeikens sagt im Film sinnvolle Dinge zum Thema Handelsvorteile, die dann allerdings nicht weiter vertieft werden. Dabei wären seine Aussagen wichtig, um das Thema Handel mit Afrika richtig einzuordnen – er ist promovierter Agrarökonom und Wissenschaftler würden vermutlich ähnliche Dinge sagen. Aber im Film spricht er als Vertreter der aktuellen Agrarpolitik, weshalb seine inhaltlich richtigen Anmerkungen vermutlich nicht ausreichend vertieft werden.

Die Wissenschaft hätte an der Stelle den Vorteil, grundsätzlich unparteiisch zu sein. Frau Schickling hätte die Einbeziehung von Experten den Vorteil, dass vermutlich keine solchen Fehler im Beitrag auftauchen.

Der Film thematisiert wichtige Problem, zeigt aber falsche Ursachen auf und schiebt die Schuld der EU-Agrarpolitik in die Schuhe. Ich vertrete auf meinem Blog immer wieder eine kritische Haltung gegenüber der EU-Agrarpolitik: Es gibt viele Gründe, eine Reduktion oder ein Auslaufen der Direktzahlungen zu diskutieren. Aber entwicklungspolitische Probleme gehören eben nicht dazu! Es ist vermutlich fair zu sagen, dass die EU-Kommission diese Probleme durch die Reformen seit 1992 weitgehend gelöst hat und in diesem Punkt liegt Frau Schickling deutlich daneben.

 

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12 Antworten to “ZDF Weizen-Doku und die Agrarpolitik: Die Story bestimmt die Fakten?”

  1. Jürgen Maier Says:

    Glauben Sie wirklich, die Direktzahlungen seien bedeutungslos für die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Erzeuger? Stell Sie sich mal vor, Trump würde statt Strafzöllen Direktzahlungen an US-Stahlerzeuger ankündigen. Der Aufschrei wäre in Brüssel und Berlin genauso laut wie bei den Strafzöllen, weil eine Subvention immer die Wettbewerbsfähigkeit eines Marktakteurs beeinflusst. Direkt oder indirekt.

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    • Sebastian Lakner Says:

      Aber sicher glaube ich das, sonst hätte ich es nicht geschrieben. Ich bin auch nicht der einzige, der das sagt. Ich habe ja erläutert, warum Direktzahlungen für die Wettbewerbsfähigkeit bedeutungslos sind.

      Der Kernpunkt ist die Anbauentscheidung und die Frage, welchen Ertrag ein Landwirt anstrebt. Und das wird von Direktzahlungen nicht beeinflusst. Wenn Sie als Privatperson eine Kindergelderhöhung bekommen, dann macht Sie das in ihrem Beruf nicht wettbewerbsfähiger. In ihrem Beispiel liegt etwas anders: Wenn Trump Stahlerzeuger, die idR. in GmbHs oder AGs agieren, direkt subventioniert, wäre das eher eine Wettbewerbsbeeinflussung. Und selbst da wäre die Frage, ob so ein Stahlunternehmen das Geld nicht anderweitig investiert.

      Landwirtschaftliche Betriebe sind klein und firmieren (überwiegend) als Einzelbetriebe. Insofern ist das eine Einkommensstützung. Und selbst bei Großbetrieben ist dann die Frage, ob es rational ist, über mehrere Jahre die Weizenproduktion quer zu subventionieren, wenn man in anderen Bereichen einfach so Geld verdienen kann und trotzdem Direktzahlungen bekommt. Insofern müssten Sie schon genau erläutern, welcher Mechanismus dazu führen soll, dass Direktzahlungen die Produktionsentscheidung beeinflusst.

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  2. Jürgen Maier Says:

    Ich glaube, Sie bringen hier einiges durcheinander. Als ob die Direktzahlungen nur an Kleinbetriebe gehen würden, die gehen genauso auch an grosse. So oder so hat der afrikanische Landwirt einen Wettbewerbsnachteil, wenn er solche Einkommensstützungen nicht bekommt. Stellen Sie sich mal vor, die deutsche Regierung zahlt deutschen Landwirten im Binnenmarkt nochmal eine Extra-Direktzahlung als Einkommensstützung, da kommt sofort die EU-Kommission und unterbindet das als illegale Beihilfe. Der afrikanische Bauer dagegen hat keinen Schutz. Also ist er im Nachteil. Und das ist nicht fair, und – mit Verlaub – auch eine Migrationsursache.

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    • Sebastian Lakner Says:

      Keine Sorge, ich bringe gar nichts durcheinander. Ich habe in meinem Beitrag nicht gesagt, ob die Direktzahlungen „richtig“ oder „sinnvoll“ oder „fair“ sind. Das ist nicht das Thema. Lesen Sie mal meinen letzten Absatz: Ich vertrete regelmäßig auf meinem Blog die Auffassung, dass mindestens eine deutliche Reduktion oder die vollständige Abschaffung über die nächste Finanzperiode sinnvoll wären.

      Aber das ist eine politische Frage und eine Frage, ob Steuerzahler mit dieser Verwendung von Steuergeldern einverstanden sind. Aber es ist eben keine Frage der Wettbewerbsfähigkeit. Es kann sein, dass sich im Jahr 2016 zur Ernte herausstellt, dass der Weizenpreis gefallen ist. Europäische Betriebe können einen möglichen Verlust 2016 durch die Direktzahlungen abfedern, richtig. Insofern könnte man das vielleicht als „unfair“ bezeichnen, das wäre dann eine politische Bewertung, der ich vielleicht sogar zustimmen würde. Aber das betrifft die Einkommenssituation der europäischen Landwirte und nach dieser Logik wäre auch der Mindestlohn in Luxemburg oder der Schweiz auch unfair gegenüber dem deutschen Mindestlohn, der niedriger ist (sofern wir die unterschiedliche Lebenshaltungskosten mal ausklammern…).

      Entscheidend ist, ob durch die Direktzahlung soviel in der EU produziert wird, dass der Weltmarktpreis dadurch sinkt. Das ist aber unter der gegebenen Agrarpolitik nicht anzunehmen, weil Landwirte bei Ihrer Anbauentscheidung ökonomisch rational handeln und nur dann anbauen, wenn Sie mit dem Anbau einen Gewinn machen können. Insofern bestimmt der Weltmarktpreis das Angebot.

      Wenn ein einzelner Landwirt dann im jähr 2016 seinen Verlust über Direktzahlungen ausgleicht, bleibt er zwar am Markt (unfair?!), aber der Weltmarktpreis wird davon nicht beeinflusst und insofern ist die Wettbewerbssituation von afrikanischen Produzenten nicht betroffen. Im Jahr 2017 würde dieser Landwirt sich dann sehr genau überlegen, ob er nicht ggf. Kartoffeln anbaut oder Raps. Das kann er tun, ohne dass er dadurch weniger Direktzahlungen bekommt. Insofern verzerren die Direktzahlungen nicht die produzierte Menge und auch nicht den Weltmarktpreis.

      Und wenn wir über Fairness reden: Warum reden wir eigentlich nur über die niedrigen Preise, die für afrikanische Produzenten unfair sind? Aber was ist, wenn die Weltmarktpreise hoch sind: Das ist doch genauso unfair, nur eben für eine andere Gruppe, nämlich Konsumenten in Entwicklungsländern? Ich habe mehrfach gesagt, dass es wichtig wäre, über sinnvolle Strategien von afrikanischen Ländern nachzudenken. Das ist aber komplizierter, als es schlicht auf die EU-Agrarpolitik zu schieben. Wir sollten solche Probleme ernst nehmen, aber der erste Schritt dazu ist es, die Dinge richtig einzuordnen, was in der ZDF-Doku leider misslingt.

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  3. Jürgen Maier Says:

    Natürlich ist die EU-Handelspolitik ein vermutlich noch grösseres Problem als die EU-Agrarpolitik, weil sie mit ihrer aggressiven Marktöffnungsstrategie dafür sorgt, dass andere Länder keine Schutzzölle mehr erheben können, obwohl sie es in vielen Fällen eigentlich müssten. Da haben Sie mit Ihrer Kritik recht, die Agrarpolitik allein ist es nicht. Es ist auch völlig klar, dass die städtische Bevölkerung in Dakar und anderswo sich genausowenig um die Einkommenssituation der Landwirte in ihrem Land schert wie bei uns, Hauptsache die Lebensmittel sind billig. Aber dass das der Untergang für die meisten Landwirte ist, ist leider auch klar. Und deswegen finde ich es gut, wenn im TV sowas thematisiert wird und Veränderungen angemahnt werden, weil wir mit weiter so eben nicht weiter kommen.

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  4. Malte Reupert Says:

    Hallo Sebastian, in einer Annahme liegst Du leider falsch: ökonomisch sind die Flächenbezogenen Direktzahlungen sehr wohl von Bedeutung: sie senken die effektiven Produktionskosten je ha und damit auch je Tonne. Damit sinkt die wirtschaftlche Preisuntergrenze, d.h. der EU-(Weizen u.a.)preis kann nach unten länger beim Weltmarktpreis mithalten. Dies war ja auch der Grund der Umstellung auf Direktzahlungen in den 90iger: das EU-Interne Preisniveau wurde auf Weltmarkt abgesenkt und die Bauern erhalten das Geld direkt statt über einen durch Zollgrenzen erhöhten Preis – was ja auch ökologisch, ökonomisch und fiskalisch sehr viel Sinn macht. Problematisch wird die Sache erst dann, wenn durch einen Subventionswettbewerb der großen Exportländer die Weltmarktpreise insgesamt unter Produktionskosten gehalten werden.

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  5. Malte Reupert Says:

    Und noch eins: Wenn die Direktzahlungen wegfallen, wird in der EU die Kostenschwelle je ha steigen und es werden viele kleinere Betriebe und Betribe auf schlechten Standorten sehr schnell verschwinden. Das Produktionsvolumen wird sinken und die AgrarProdukte mit einem Weltmarkt werden nur noch intensivst auf den optimalen Böden angebaut – im weltweiten Wettbewerb. Da wir in der EU ein sehr hohes Lohnniveau haben, werden mehr Agrarprodukte aus Niedriglohnländern importiert werden. Weiterhin wird der Trend zu schweren Riesenmaschinen mit großer Flächenleistung eingen großen Schub erhalten. D.h. ein Wegfall der Direktzahlungen macht neue Zollschranken für einfuhren nötig. Dann sind wir wieder dort, wo wir vor Einführung der Direktzahlungen waren.

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    • Sebastian Lakner Says:

      Sorry, auch da denkst Du nicht weit genug. Gehen wir mal davon aus, dass Betriebe auf schlechten Standorten aufhören. Was passiert mit den Flächen? Ich bin viel in solchen Gebieten unterwegs. Diese Äcker und Grünlander werden teilweise aus der Produktion genommen und zu Waldflächen oder Naturschutzflächen werden. Aber teilweise werden die etwas wettbewerbsfähigen Betriebe diese Flächen kaufen und pachten und dort produzieren. DU kannst davon ausgehen, dass ein Großbetrieb auf solchen Standorten höhere Erträge erzielt. Insofern könnte es sein, dass der Strukturwandel durch den Wegfall von Direktzahlungen sogar beschleunigt wird und sich das Produktionsvolumen erhöht.

      Wir wissen nicht, in welchem Umfang Flächen aus der Nutzung fallen oder durch effizientere Betriebe bewirtschaftete werden. Insofern kann man auch nicht sagen, es geht in die eine oder andere Richtung. Und dass ein Wegfall „neue Zollschranken“ notwendig macht, leuchtet mir nicht ein, zumal die WTO das nicht zulässt. Vielleicht sind wir bis dahin so weit, dass die WTO überhaupt nichts mehr zählt, trotzdem wüsste ich nicht, warum man dann ausgerechnet den EU Markt schützen muss.

      Es ist nicht klar, ob wir durch die Direktzahlungen ggf. doch Betriebe am Markt halten. Das ist eine sehr diffizile Diskussion, weil man hier auch zwischen kurzfristig und langfristig unterscheidet und wir teilweise gegenläufige Effekte haben. Kurzfristig wird es Leute eher in der Produktion halten. Mittelfristig gibt Betriebsleiter, die über die Direktzahlungen die Möglichkeit haben, in den Nebenerwerb umzusteigen oder die Direktzahlungen über reine Verpachtung zu sichern. Es ist mir nicht klar, was mit Nebenerwerbslandwirten wird, wenn die Direktzahlungen wegfallen. Weil diese Landwirte haben eine hohe Präferenz für die Arbeit, es ist aber nicht klar, wie sehr die einzelnen Nebenerwerbslandwirte von Direktzahlungen abhängig sind.

      Und wie man daraus jetzt ableiten soll, dass Exporte nach Afrika durch die GAP verursacht sind, das ist mir schleierhaft. Wie gesagt: Hat nix mit Direktzahlungen oder Exportsubventionen zu tun. Über alles andere können wir gerne reden.

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  6. Sebastian Lakner Says:

    Nein, das habe ich am letzten Wochenende mit diversen Leuten diskutiert und (sorry) ich beschäftige mich mit dem Thema wirklich nicht erst seit letzter Woche:

    Die entkoppelte Direktzahlung wirkt sich nicht auf die Produktions-Intensivät und auch nicht auf die Anbauentscheidung aus, weil jeder Landwirt die Subvention bekommt, egal was er anbaut. D.h. es ist auch möglich, gar nichts anzubauen und trotzdem die Direktzahlung zu erhalten. Wer anfängt, Weizen anzubauen und bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung die Direktzahlung einzureisen verhält sich ökonomisch nicht rational.

    Nur mal ganz einfach nachgedacht: Ich mulche einmal pro Jahr und erhalte 280 €/ha (klammern wir mal den individuellen Effekt von Greening aus…). Wenn ich jetzt Weizen anbaue und z.B. weiß, meine Kostenstruktur liegt je tonne 50 €/t über dem Weltmarktpreis und ich gleiche das mit der Direktzahlung aus, dann bekomme ich als Deckungsbeitrag 250 €/ha. Im anderen Fall bekomme ich 280 €/ha (abzüglich einmal mulchen, was nicht so teuer ist…).

    Viele Praktiker wissen das, aber bei manchen Leuten, die mich jetzt schon wieder „Neoliberal“ nennen, wollen das einige nicht einsehen. Die Direktzahlung ist produktionsneutral. Du wirst keinen Ökonomen finden, der etwas anders sagt. Ansonsten hätte ich mich doch nicht beschwert.

    Lies Dir mal die anderen Artikel über die GAP auf meinem Blog durch: Man kann wirklich sehr viel über die Sinnhaftigkeit der Direktzahlungen nachdenken Ich kritisieren an vielen Stellen die GAP und ich bin auch für ein Auslaufen der Direktzahlung ab 2020.

    Aber zu einer wissensbasierten Politikanalyse gehört auch, dass man hier die Kommission verteidigt, denn die hat durch die Reformen seit 1992 diese Effekte reduziert. Das Problem des Weizenexportes kann man nicht der GAP anlasten. Bei der Milch und beim Rindfleisch könnte man noch in geringem Umfang verzerrende Effekte feststellen, bei Weizen ist das nicht gegeben.

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  7. Malte Reupert Says:

    Sebastian, ich bin sowohl VWLer als auch bis vor 3 Jahren aktiver Landwirtschaftsmeister. ich spekuliere also nicht ins Blaue hinein. Vorab: Deine Einschätzung zu den wirkungen der EU-Agrarpolitik teile ich im wesentlichen – das ist nicht der Punkt. Ich moniere Einige Annahmen/Schlussfolgerungen:
    a) Bei Anbauentscheidung weiß ich nicht, wie der Preis zu Ernte/Verkauf sein wird. das kann ich durch Optionen und Kontrakte – gegen Abschläge zT. abfedern O.K – das kürz aber meinen Erlös je to..
    b) weiterhin weiß ich zu Beginn der Periode nicht, welche Menge ich je ha ernte. d.h. ich habe immer einen ziemlich breiten Erwartungskorridor.
    c) die Aussage, dass Großbetriebe je ha mehr Erlös erwirtschaften als Kleine ist falsch – Stukturerhebungen zeigen durchweg das Gegenteil
    d) Ob jetzt vor kurzem die Anbaupflicht für die Betriebsprämie abgeschafft worden ist, weiß ich nicht – bis 2014 gab es diese.
    e) Und der wichtigste Fehler in deinen Annahmen: Die Fixkosten je ha sind höher als die Betriebsprämie je ha, (Pachten liegen zwischen 300 bis über 500€ je ha; Grundansaat mit Bodenbearbeitung mind. 50 €, je Mulchgang 35€), d.h. Du MUSST etwas anbauen, um keinen Verlust zu erwirtschaften. Und wenn Du das tust, dann erzeugst Du die maximal mögliche Menge, solange bis Grenzkosten den Grenzerlös nicht überschreiten. dies gibt auch für Eigentum an Boden, denn du hast die mikroökonomischen Opportunitätskosten entgangener Pachteinnahmen.
    f) die Fixkosten je ha fallen mit der Betriebsgroße (Umlage des Einkommens des Betriebsinhabers/-leiters), sind jedoch immer deutlich größer Null, (und größer als die Betriebsprämie)
    g) letzlich kannst Du den Boden nicht einfach nur mulchen, weil er nach 5 Jahren ohne Kultur auf den Status Dauergrünland zurückfällt und dadurch im Ertragspotential mehr als halbiert wird. U.a. deshalb sehen Standard-Pachtverträge auch eine Bewirtschaftungspflicht vor.
    h) Selbstverständlich sind die Flächenbezogenen Direktzahlungen NICHT Produktionsneutral. Einmal über den Struktureffekt (kleinere Betriebe bleiben länger erhalten und erzeugen mehr output/ha auch bei geringen Einkommen, denn die Landwirte sind durch Eigentum etc sehr Veränderungsavers beim Beruf). Zum zweiten wird die „rote Linie“ der Betriebsaufgabe/Einstellung der Produktion um die Höhe der Direktzahlungen angehoben. In der Praxis greift das Modell der kontinuierlichen Anpassungskurven nicht, Disruptive Anpassungen haben Schwellenwerte, so wie z.B. die Wärmekapazität bei Aggregatzustandänderungen in der Physik. Durch den unsicheren, breiten Erwartungskorridor gibt es eben NICHT die in den üblichen ökonomischen Modellen angewandte Substitution des exakt berechneten, zukünftigen wirtschaftlichen erfolges durch einen Erwartungswert – m.a.W. dein Modell impliziert einen Linearen Zusammenhang von Nutzen und finanziellen erlös. dies ist aber nicht so.
    Die notwendigen neuen Zollschranken habe ich als politischen Rettungsanker für die heimische Landwirtschaft „postuliert“, weil allein zu Weltmarkpreisen eine wirtschaftliche Produktion von Marktfrüchten unter europäischen Kosten- und Standortbedingungen nur auf einem Bruchteil der Böden möglich ist, was politisch nicht haltbar ist – nicht einmal zeitweilig, wenn man davon ausgeht, dass Mengeneinbrüche mittel- und langfristig Preissteigerungen nach sich ziehen und dann wieder etwas mehr Flächen in die Wirtschaftlichkeit bringen.
    was bewirkt also eine Streichung der Betriebsprämien mittel- und langfristig?: Strukturwandel hin zu Großbetrieben, Steigende Preise für MArktfrüchte am weltmarkt, ggf Abgefedert durch sinkende Pachtpreise

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    • Sebastian Lakner Says:

      a und b) Ganz richtig, man geht mit Preiserwartungen um, fitte Landwirte versuchen sich über Börsen abzusichern. Aber leitet sich daraus ab, dass die Direktzahlungen die Produktionsentscheidung beeinflussen?

      d) Die Bemerkung wundert mich jetzt doch etwas: Die Anbaupflicht wurde bereits seit Beginn der Entkopplung, also 2005 abgeschafft. Das muss man natürlich wissen, um zu verstehen, warum die Direktzahlung produktionsneutral ist. Wie gesagt, man muss im Rahmen der sog. „Mindesttätigkeit“ die Fläche einmal im Jahr mulchen, oder mähen und den Aufwuchs zerkleinern, den Aufwuchs kann man liegen lassen. Hier mal in der BMEL Broschüre auf S.30 nachlesen.

      Niemand muss produzieren und weil das so ist, geht von der Direktzahlung (bei ökonomisch rationalem Verhalten) kein Produktionsanreiz aus.

      Über nicht-rationales (Risiko-averses oder auch Produktions-affines) Verhalten kann man sprechen. Daraus dann allerdings einen Netto-Produktionseffekt abzuleiten, ist dann höchst spekulativ.

      https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/UmsetzungGAPinD.pdf?__blob=publicationFile

      e) Das unterstellt ja, dass alle Flächen gepachtet werden. Wie sind die Pachtverhältnisse in Deutschland? Es soll ja auch Landwirte geben, die Flächen besitzen, oder 🙂

      g) Auch das steht in der BMEL-Broschüre und ist mir geläufig.

      Aber auch diese Annahme ist unrealistisch, denn die Preise waren in den letzten Jahren viel zu günstig, als dass man die Fläche liegen lässt. Ich war 2010 und 2011 in Brandenburg, da gab es wenige solcher Flächen, weil die Preise 2009 noch niedrig waren, das hat sich dann wieder geändert, weil die Preise deutlich hoch gingen.

      Und selbst wenn, dann pflüge ich eben alle fünf Jahre. Dann legt man diese Kosten auf die jährlichen Kosten um, dann bist Du weiterhin bei recht niedrigen variablen Kosten. Es macht m.E. dann wenig Sinn, in eine Verlustkultur einzusteigen, zumal man auch da die freie Auswahl hat zwischen einigen Kulturen.

      h) Wenn Du diese Struktureffekte so genau kennst, dann schau doch mal in die Literatur, was dort steht. Wenn wir das mit Sicherheit wüssten, dann gäbe es zahllose Publikationen dazu. Aber das ist mit Nichten der Fall, weil die Theorie uns gegenläufige Effekte nahelegt.

      Ob diese Effekte nun linear oder disruptiv sind, ist doch Spekulation. Woher willst Du wissen, wie diese Effekte sind? Das doch ohne jeden empirische Belege.

      Tatsache ist, dass es Stand heute keinen wissenschaftlichen Konsens darüber gibt, in welche Richtung ein Trend bei Auslaufen der Direktzahlungen gibt – zumal es dazu ja kaum Papiere gibt. Insofern ist es eine interessante Debatte, sich darüber den Kopf zu zerbrechen, aber im Grunde wissen wir es nicht. Worüber wir z.B. auch nicht gesprochen haben, und was ebenfalls unklar ist, ist die Frage, wie sich Bodenpreise nach Auslaufen der Direktzahlungen entwickeln.

      Und zu guter letzt:

      „Die notwendigen neuen Zollschranken habe ich als politischen Rettungsanker für die heimische Landwirtschaft „postuliert““
      => Schau Dir dazu die Vergleiche des IFCN an, so schlecht steht es nicht um die Wettbewerbsfähigkeit.

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