5 Argumente gegen die Laufzeitverlängerung:

Die meisten meiner Text sind recht ausführlich, insofern ist mein „Blog“ eher untypisch. Daher nochmal so kurz es geht meine Hauptargumente gegen den Atom-Deal:
  1. Die Kraftwerksbetreiber können nicht mit Risiko umgehen, (Siehe Krümmel und Asse), daher werden die Folgekosten und die Kosen der Nachrüstungen viel höher sein als jetzt erwartet. Die Verrechnung von Folgekosten und Brennelemente-Steuer ist daher abzulehnen.
  2. Die Regelung bedeutet Gewinne für 5 Energieriesen, die eigentlich Monopolisten sind und daher keine Veranlassung haben, Preise zu senken und in Erneuerbare Energien zu investieren. Das haben sie schon in der Vergangenheit nicht ausreichend getan.
  3. Der gesamte Deal ist intransparent und der Versuch, die Regelungen über die Regierungszeit hinaus festzuschreiben ist illegal.
  4. Die Regierung setzt das um, was die Konzerne gefordert haben. Der Begriff „Energiekonzept“ ist ein Witz, weil Merkel und Röttgen überhaupt nicht inhaltlich begründen, was sie anders machen wollen, warum ihr Konzept besonders vorteilhaft oder trickreich ist, und warum wir eine Laufzeitverlängerung brauchen. „Sicherheit“ hat nicht oberste Priorität und die Berechnung der Strommengen wurde im Rahmen eines Gefälligkeits-Gutachten berechnet. Dies ist Lobbypolitik und schädlich für die Demokratie.
  5. Viele Menschen haben auf den Atomausstieg von 2000 vertraut und fühlen sich hintergangen. Auch dies schadet dem Ansehen der Volksvertreter und der Demokratie.
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